Archiv für März 2009

kmalloc, mmap, vmalloc, pdg…

Sonntag, 29. März 2009

Soeben habe ich ein schöne Online-Version eines Buches und einen weiteren tollen Artikel zur Treiberentwichklung unter Linux gefunden. Ich dachte, da kann ich mir mal einiges abschauen, wenn ich das Xairro OS entwicklen möchte. Während der eine Artikel wirklich relativ Praxisorientiert war und leicht verständlich, sah es bei dem Buch im Bereich Speicherverwaltung schon ganz anders aus. Hier den Überblick zwischen den ganzen Tatsachen und Begriffen zu behalten, ist alles andere als einfach. Dabei behandelt das Buch größtenteils das Thema nur im Bereich der Anwendung für (Treiber)Entwickler, aber soetwas zu implementieren muss die Hölle sein. Heute kommt mir mal wieder das Grauen, wenn ich daran denke, dass ich sowas basteln müsste.

Vielleicht wäre es doch am aller einfachsten, zuerst einmal den Linuxkernel zu nehmen und den Klotz mehr oder weniger spielerisch zu erweitern.

Ich vermute, dass Problem ist einfach die Zeit. Während man früher unter DOS direkt am System gearbeitet hat, war Linux schon relativ weit abstrahiert. Und in der heutigen Welt der grafischen Oberflächen verliert das Wissen über die Computergrundlagen für den Heimanwender immer mehr an Bedeutung. Das macht es für den Neueinsteiger wirklich schwer, sich zu orientieren. Da hat wirklich der den Vorteil, der mit den Abstraktionsebenen zusammen aufgewachsen ist und nicht aufeinmal mit dem gesammten Stoff konfrontiert wurde. Ich möchte nicht wissen, wie die Zukunft aussieht. Bzw., vielleicht bringt ein Informatikstudium einem das alles bei, aber für den Hobbycomputerinteressierten ist es nicht ganz einfach.

Literatur

http://www.linuxjournal.com/article/2476

http://www.oreilly.de/german/freebooks/linuxdrive2ger/

Killer-Linux

Freitag, 27. März 2009

Linux hat mir soeben den Krieg erklärt. Das Ding will absolut nicht mehr. Dass bei meinem richtigen Rechner dass WLAN nicht mehr funktioniert, ist das geringste Problem. Genauso, wie das Problem, dass beim booten bei der Zeile kinit im Bootlog der PC hängt und ich erst Escape drücken muss und der dann alles mögliche abbricht. Nein, richtig fuxt es mich, dass ich auf meinem Altrechner Ubuntu neu installieren wollte, da die vorherige Version einfach nicht mehr richtig lief und nicht mehr zu gebrauchen war. Also erstmal Ubuntu 8.10 Server gezogen, Sicherung des Rechners gemacht, Image bebrannt und ewig installiert. Immerhin war die Installation erfolgreich. Dann wollte ich die Kiste allerdings auch booten. Dass der Bootvorgang ewig dauert, wundert mich bei dem Rechner nicht, auch die komplett verzerrte und nur halb zu sehende Grafik macht mir nichts, aber dann bleibt die Kiste immer hängen, wenn MySQL nach korrupten Tabellen schaut. Dann geht garnichts mehr. Toll. Was jetzt?

Es ist ein Wunder, dass ich in Linux trotz all meiner schlechten Erfahrungen das wahre Betriebssystem sehe. Aber was solls, Windows hat zwar bei weitem nicht so ellegante Features, aber es funktioniert.

Ach, wenn wir schon dabei sind: Will mir nicht jemand nen vorinstallierten Linux-Rechner schenken, der funktioniert?

Früher war alles besser…

Montag, 9. März 2009

Heute gab es mal wieder eine Notlage: Keine Musik-CD griffbereit, also musste eine Lösung gefunden werden. Wo gibt es im Internet kostenlos Musik? Richtig, in Videoportalen. Als ich dann die MyVideo-Webseite betrachtete, war ich entsetzt. Länger war ich nicht mehr dort gewesen.  Was sich aber alles geänder hat…

Früher sah ich in MyVideo eine schöne Alternative zu dem amerikanischen YouTube. MyVideo hatte natürlich bei weitem nicht so ein tolles Angebot. Da ich aber sowieso kein Videofan bin, habe ich MyVideo nicht mehr aufgesucht. Was ich mitkam war wohl, dass der Fernsehsender Pro7 irgendwie MyVideo unter seine Fittiche genommen hat. Ob MyVideo aufgekauft wurde oder was geschehen ist, weiß ich nicht. Als ich aber heute diese Seite war ich entsetzt. Werbung. Ohne Ende. Wie ich es von Pro7 schon lange kenne, hatte ich das Gefühl, auf einer riesigen Werbefläche gelandet zu sein.  Die Werbung über der Titelleiste und am rechten Rand wurde bei weitem bei einem Riesen Banner über dem Videobereich getoppt. Der Werbeclip am Anfang des Videos war dann aber wirklich zu viel des guten.

Wird jede bessere Seite vom Kommerz aufgefressen? Muss man als Entwickler heutzutage Angst um alles haben? Verliert man wirklich alles, wofür man Jahre gearbeitet hat auf einmal für ein Geld, um ansehen zu müssen, wie Firmen die Seite zu Mist zersetzen? Irgendwas ist da falsch….

Zum Glück gibt es im Moment noch das kleinere Videoportal Vimeo. Aber wer weiß, wie lange die Seite noch so bleibt, wie sie es momentan ist…